Noch einmal: Die Wutach

Sie war uns bei so viel Erleben und Hintergrundbeschäftigung schon ans Herz gewachsen, die Wutach.

• Haslach- und obere Wutachschlucht bis zur  Schattenmühle (28. 09. 2018)

• Die ‚eigentliche‘ Schlucht bis zum Sägewerk Wutachmühle (Michaeli 2018)

• Das Abknicken südwärts bei Achdorf (29. 09. 2018)

• Die Wutachflühen in Zusammenhang mit der Sauschwänzlebahn (30. 09. 2018)

Und dann stellten wir (im Internet) fest, dass wir auch nahe der Quelle gewesen waren, unterhalb des Feldbergs.

Der Seebach als Quellbach durchfließt das Feldseemoor auf 1109 m ü NHN.26. 09. 2018

Da bot sich doch ein Besuch der Mündung in den Hochrhein an, nachdem der Fluss ca. 9o km lang geworden war. Das ließ sich verbinden mit einem geplanten Besuch bei guten Freunden in Waldshut-Tiengen. Gleichzeitig konnte der Doktor der Mineralogie zum Thema konsultiert werden.

Die Infotafel an der Schattenmühle hatte einen offenen Schnitt durch die Erdzeitgeschichte dargestellt:28. 09. 2018

Die Gesteine, die sonst mächtig aufeinander ruhen, sind hier schräg geschichtet. So können im Durchgang von Ost (Lenzkirch) nach West (Achdorf) in nur zwei Tagen mehrere 100 Millionen Jahre Gesteinshistorie durchwandert werden! Gut sichtbar verändert sich das Grundgebirge des Schwarzwaldes mit Granit und Gneis mit Einschüben von Porphyr (Räuberschlössle!) zum Buntsandstein und Muschelkalk.Die Wutach arbeitet als Skalpell, welches dies offenlegt.

Wie wäre es, wenn man das eigene (Lebens)Alter noch einmal von Alt nach Jung durchschreiten könnte?

29. 09. 2018

Wahrscheinlich würden wir auch dabei auf ziemlich steile Wände stoßen …

Und die Mündung? Durch mehrere günstige Fügungen konnten wir sie tatsächlich begehen! Ein historisch niedriger Pegelstand im Hochrhein ließ uns bei Google-Maps buchstäblich das Wasser bis zum Halse reichen:

Linker Hand von Frau M.strömt der Hochrhein, rechter Hand mündet die Wutach, am gegenseitigen Ufer beginnt die Eidgenossenschaft..

Alles unweit des Obi-Baumarktes, zwischen Waldshut und Tiengen.

Ein Gelände, das in der Regel nicht zugänglich ist.

Auch unsere Freunde ließen sich diesen besonderen Moment nicht nehmen.

 

Abschließend machten wir noch einen grauseligen Fund, den jeder, der bis hier gelesen hat, selbst verarbeiten muss!

 

So hatten wir tatsächlich den Verlauf der Wutach von (fast) der Quelle bis zur Mündung (mit Lücken) erkundet.

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