12 Stunden in Basel

Ein erweitertes Wochenende (Do – Mo) als Ruhestandaktivität.
Hier nur der Bericht über den Sonntag – 12 Stunden in Basel. Wegen der wenig ansprechenden Wettervorhersage wurde die zunächst vorgesehene ausgedehnte Wanderung im Nordschwarzwald in einen etwas nostalgischen Städtetrip ins Dreiländereck abgeändert.

Die drittgrößte Stadt der Schweiz begrüßte mich am Badischen Bahnhof mit großer Ehrerbietung: Die meisten der anwesenden Velos verneigten sich bei meiner Ankunft tief bis zum Boden. Die Basler selbst schienen nach anstrengender Nacht (?) bis auf Bus- und Trämlibahnfahrer noch zu schlafen.(?)

 

Und die Metropole selbst? Zeigte sie sich nass oder trocken? Am ehesten: In trocknendem Zustand:

Dies ließ Hoffnung aufkeimen, nicht allzu durchnässt durch den zweiten Adventssonntag zu kommen.

Und morgendliche InhouseAngebote des Roten Katers brauchte ich nicht anzunehmen.

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Der Blick auf die Mittlere Brücke ist immer faszinierend, von beiden Seiten.

Gegen die Fließrichtung, vom Unteren Rheinweg:

 

Mit dem Fluss, vom Rheinsprung:

 

Rechtsrheinisch grüßte die Parade der Baukräne, die dem nächtlichen Sturm standgehalten hatten.

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Der excellente Sonntagsbrunch im Kunsthallenrestaurant sei hier nur am Rande erwähnt (bei konkretem Interesse kann hierzu über WhatsApp ein kleines Video erfragt werden).

 


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Doch dann ging es zum eigentlichen Anlass der Reise: Ein Besuch bei der
Braut mit den schwarzen Handschuhen
im Kunstmuseum. Erstes Aufsuchen war im Winter 1969; jetzt, nach 49 Jahren also Reprise.
Und, welch ein Glück: Hatte doch die zuständige Kuratorin drei Tage zuvor auf meine Anfrage geschrieben: „Guten Tag, wir haben das Werk gerade gestern wieder gehängt, Sie finden es im 2. OG im Steinsaal. Beste Grüsse, Eva Reifert
Tatsächlich, da hing es:
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Und noch ein Anlass: Ein Treffen auf einen Cappucino mit Robert S., dem Betreiber des Kochblogs lamiacucina
„Koch-blog für Geniesser. Rezepte. Gourmandisen. Hintergrundwissen“ – diese Selbstbeschreibung ist mehr als Understatement! Für mich ist es in der Fülle der sachkundigen Informationen und im Schreibstil DER Kochblog überhaupt! Und ganz ohne Werbung! Danke an Robert für diesen unterhaltsamen persönlichen Austausch und die Begleitung über die Weihnachtsmärkte!

Die Spiegelungen auf dem Münsterbrunnen führten mich vom vorweihnachtlichen Trubel zu den Reflets dans l’eau von Debussy – das war Mitte der 70er Jahre mit Eckhard.

Und – obwohl es gerade der zweite Adventssonntag war – die Drei Könige waren schon in Anreise. Per Schiff? Les trois rois. Nun allerdings im Regen.

Baselstäbe bildeten Eskorte bis zum Bad. Bahnhof, von wo es nach gut 12 Stunden wieder zurück in den Nordschwarzwald ging.

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Ruhestandsaktivität?
Gehen IM Ruhestand?
JA!
Obwohl auf mehreren Fotos die grünen Trämli zu sehen sind – und auch mit jahreszeitlicher Verkleidung lockten – – –

– – – alle Strecken an diesem Sonntag habe ich zu Fuß zurückgelegt.

Gehen im Ruhestand!

 

2 Kommentare zu “12 Stunden in Basel

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