06. 05. 19. Am Libyschen Meer

Europäischer Fernwanderweg E4

Von Chora Sfakion über Sweetwaterbeach nach Loutro

7,9 km – 2:57h – 241m auf 250m ab

Es fehlen noch zwei weitere Bilder. Werden nachgereicht. Zu lange Ladezeit hier.

Trotzdem: ich kann nur sagen, als ich die Bläue des Meeres, die über mehrere Abstufungen bis ins Grüne changierte, gesehen habe, traten mir die Tränen in die Augen!

…………………………………… So, jetzt:

„Out to the windy beach, far from the twisted reach of crazy sorrow …“ (Bob Dylan)

Wer weiß, wie der Text weiter geht?

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Ab hier am 05. 06. 19 ergänzter Beitrag; erkennbar in dieser Schrift

Nachdem wir den Schutz der Schlucht verlassen hatten erlebten wir das Tosen eines Sturmes, der bei strahlendem Sonnenschein das Meer aufwühlte. Doch zunächst hatte ich in Chora Sfakion bei einer kleinen Pause (Tunfischsalat & Radler) ein Revisited/Wiederbesuchserlebnis: Auch nach mehr als 40 Jahrzehnten (?) erinnert mich vieles an meinen ersten eindrucksvollen Besuch nach der Samariawanderung.

Flash back and here we go again!!!

Siehe dazu auch die obigen Bilder vom tosenden Meer, das uns auch weiterhin den Weg interessant machte.

Die Taverna am Sweetwaterbeach (an welchem tatsächlich kurz vor der Salzwasserlinie frisches Trinkwasser zwischen den Kieseln hervorquillt) hatte allerdings noch nicht geöffnet, doch wir waren mit Proviant gut versorgt.

Scheinbar unendliche intensivste Variationen von Blau waren im Himmel und vor allem in der See wahrzunehmen, bis hin zum Türkis.
Wiki: “ Türkis bezeichnet einen nicht einheitlich definierten Farbton, der zwischen Grün und Blau liegend empfunden wird.“
Dazwischen das frische Grün des Oleanders und vor allem die Rosatöne seiner Blüten.

Nach fast drei Stunden in diesem paradiesischen Zustand kam unser Tagesziel in den Blick: Loutro – der einzige autofreie Ort auf Kreta.

Dort gegenüber, tatsächlich im 5. Stockwerk war unsere Unterkunft.

„Der einzige Zugang ist mit dem Boot oder wenn Sie es wünschen, zu Fuß (1,5 Stunden schwieriges Wandern von Chora Sfakion).“ Letzteres haben wir gemacht. Doch der Mythos vom vertäumten Fischerort ist dahin – alle Häuser sind Touristenunterkünfte. Trotzdem schön!

Wenn die Sonne hinter den Bergen versunken ist benötigen die Wanderer zum Abendessen am Meer doch den Pullover.

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